3plecon BLOG

Calling Plans oder Provider-Flexibilität?

Geschrieben von 3plecon Redaktionsteam | Feb 23, 2026 9:00:29 AM

Warum ein strukturiertes Betriebsmodell wirtschaftlich sinnvoller sein kann 

Viele Unternehmen setzen bei der Einführung von Teams-Telefonie auf Calling Plans.
Die Aktivierung ist unkompliziert, die Abrechnung transparent, die Lösung wirkt auf den ersten Blick komfortabel.

Doch dabei wird ein entscheidender Aspekt häufig übersehen:

Mit Calling Plans wird die Providerwahl faktisch festgelegt — und bestehende, oft günstigere Carrier-Verträge bleiben ungenutzt.

Der versteckte Kostenfaktor: Providerbindung

Zahlreiche mittelständische Unternehmen verfügen bereits über:

  • langfristige Carrier-Verträge
  • volumenbasierte Konditionen
  • standortübergreifende Rahmenverträge
  • individuelle Routing-Strukturen

Diese Konditionen sind oft günstiger als standardisierte Calling Plans.

Wird dennoch auf ein reines Lizenzmodell umgestellt, entstehen doppelte Effekte:

  • bestehende Vertragsvorteile werden nicht genutzt
  • Gesprächskosten steigen mit wachsender Nutzerzahl
  • internationale Standorte verlieren Tarifoptimierungen
  • Flexibilität bei Providerwahl entfällt

Die Telefonie wird bequemer – aber nicht zwingend wirtschaftlicher.

Live Premium Services: Provider bleibt, Governance kommt hinzu

AudioCodes Live Premium Services verfolgen einen anderen Ansatz.

Statt Telefonie neu zu lizenzieren, wird die bestehende Carrier-Infrastruktur weiter genutzt – beispielsweise über Direct Routing – und gleichzeitig professionell betrieben.

Das bedeutet:

  • Beibehaltung vorhandener Providerverträge
  • Nutzung individueller Tarife und Volumenmodelle
  • Flexible Anpassung bei Standortwachstum
  • Keine künstliche Bindung an ein starres Lizenzmodell

Gleichzeitig entsteht durch Live Premium ein strukturiertes Betriebsmodell mit Monitoring, SLA-Transparenz und klaren Verantwortlichkeiten.

Wirtschaftlichkeit entsteht durch Architektur, nicht durch Lizenz

Calling Plans wirken kalkulierbar, weil sie pro User abgerechnet werden.
Doch mit steigender Nutzerzahl wachsen die laufenden Kosten linear.

Bei Nutzung des bestehenden Providers hingegen bleiben Tarifmodelle häufig volumenoptimiert – insbesondere bei:

  • internationalen Verbindungen
  • hohen Gesprächsvolumen
  • Multi-Standort-Strukturen
  • branchenspezifischen Sonderkonditionen

Der Unterschied summiert sich über Jahre erheblich.

Live Premium Services sorgen dabei dafür, dass diese flexible Architektur nicht unkontrolliert betrieben wird, sondern professionell überwacht und gesteuert wird.

Technische und wirtschaftliche Vorteile im Überblick

Mit Live Premium Services entsteht eine Kombination aus:

  • Provider-Unabhängigkeit
  • Kostenoptimierter Carrier-Nutzung
  • Proaktivem Monitoring
  • Strukturierter Incident- und Problembehandlung
  • KPI- und SLA-Reporting
  • Skalierbarer Architektur

Telefonie bleibt flexibel – wird aber gleichzeitig steuerbar.

Wann dieser Ansatz besonders sinnvoll ist

Ein providerunabhängiges Betriebsmodell lohnt sich besonders, wenn:

  • bereits attraktive Carrier-Verträge bestehen
  • mehrere Standorte oder Länder angebunden sind
  • hohe Gesprächsvolumen vorliegen
  • zukünftiges Wachstum geplant ist
  • Management Transparenz und Kostenkontrolle erwartet

Gerade im Mittelstand mit bestehenden Telekommunikationsverträgen bietet diese Flexibilität erhebliches Einsparpotenzial.

Fazit

Calling Plans sind einfach.
Flexibilität ist wirtschaftlicher.

Wer bestehende Providerkonditionen aufgibt, zahlt häufig langfristig mehr – nicht nur finanziell, sondern auch strategisch.

AudioCodes Live Premium Services ermöglichen es, bestehende Carrier-Strukturen beizubehalten und gleichzeitig ein professionelles, steuerbares Betriebsmodell zu etablieren.

Nicht das Lizenzmodell entscheidet über Wirtschaftlichkeit.
Sondern die Kombination aus flexibler Architektur und strukturierter Governance.